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Was die Forschung weiß – und was davon im Hof ankommt.

Fachbeiträge zu Tourenplanung, Routing und Produktionsplanung: hergeleitet aus der Optimierungsliteratur, belegt mit amtlichen Zahlen, übersetzt in Entscheidungen, die eine Disposition tatsächlich treffen muss.

ProduktionOptimierungBrancheGrundlagenPraxis
KI in der Tourenplanung: was heute funktioniert – und was nicht
Optimierung02. September 2026

KI in der Tourenplanung: was heute funktioniert – und was nicht

Bei einem Wettbewerb mit echten Speditionsdaten traten Machine-Learning-Verfahren gegen klassische Optimierung an. Das Ergebnis ist eindeutig – und differenzierter, als beide Lager es gern hätten.

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Brückensperrungen: warum 4,9 Prozent nach Anzahl 11,2 Prozent nach Fläche sind
Branche02. September 2026

Brückensperrungen: warum 4,9 Prozent nach Anzahl 11,2 Prozent nach Fläche sind

Die Brückenstatistik sieht harmlos aus, solange man Bauwerke zählt. Rechnet man nach Fläche, verdoppelt sich das Problem – denn die schlechten Brücken sind die großen. Was das für die Routenplanung im Schwerverkehr bedeutet, mit den aktuellen Sperrungen.

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Die CO₂-Maut in der Disposition: 34,8 Cent je Kilometer, fahrzeugabhängig
Branche19. August 2026

Die CO₂-Maut in der Disposition: 34,8 Cent je Kilometer, fahrzeugabhängig

Seit Dezember 2023 hängt die Maut an der CO₂-Klasse. Was die aktuellen Sätze sind, warum die Fahrzeugzuordnung zur Kostenentscheidung wird, ein Punkt zur Mautbefreiung, den viele Quellen falsch wiedergeben – und der Dieselpreis, der 2026 alles überlagert.

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Das Vehicle Routing Problem: was seit 1959 gelöst ist – und was nicht
Grundlagen05. August 2026

Das Vehicle Routing Problem: was seit 1959 gelöst ist – und was nicht

Die Tourenplanung hat ein Gründungsdokument: einen Aufsatz aus dem Jahr 1959 über Tankwagen. Was darin schon steht, was seither erreicht wurde – und warum sich die Optimalität bis heute nur bis etwa 275 Kunden beweisen lässt.

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OR-Tools, VROOM, LKH: was die offenen Routing-Solver können – und was ihre Lizenz erlaubt
Praxis01. Juli 2026

OR-Tools, VROOM, LKH: was die offenen Routing-Solver können – und was ihre Lizenz erlaubt

Drei verbreitete Optimierungsbibliotheken im nüchternen Vergleich: dokumentierte Leistung, tatsächliche Funktionen und ein Lizenzdetail, das ein kommerzielles Projekt kippen kann.

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Leerfahrten: 37,8 Prozent oder 23,5 Prozent? Warum fast jeder Artikel die Zahl falsch nennt
Praxis24. Juni 2026

Leerfahrten: 37,8 Prozent oder 23,5 Prozent? Warum fast jeder Artikel die Zahl falsch nennt

Der Leerfahrtenanteil deutscher Lkw liegt bei 37,8 Prozent – oder bei 23,5 Prozent. Beides stimmt, und der Unterschied entscheidet darüber, wo sich Rückladungen überhaupt lohnen. Eine Auswertung der KBA-Zahlen für 2025.

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Warum ein Solver Benchmarks gewinnt und trotzdem unbrauchbare Pläne liefert
Grundlagen10. Juni 2026

Warum ein Solver Benchmarks gewinnt und trotzdem unbrauchbare Pläne liefert

Die akademischen Testfälle der Tourenplanung rechnen mit Luftlinie, ohne Stau, ohne Lenkzeiten und ohne Rampe. Sechs konkrete Lücken zwischen Benchmark und Betrieb – und was das für die Auswahl einer Software bedeutet.

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Digital Twin in der Logistik: Modell, Schatten oder Zwilling?
Optimierung27. Mai 2026

Digital Twin in der Logistik: Modell, Schatten oder Zwilling?

Die meistzitierte Definition unterscheidet drei Stufen – und nach ihr ist fast alles, was als Digital Twin verkauft wird, ein digitaler Schatten. Warum die Unterscheidung praktisch relevant ist, auch für uns selbst.

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Die letzte Meile: 62 Prozent der Zeit steht das Fahrzeug
Praxis13. Mai 2026

Die letzte Meile: 62 Prozent der Zeit steht das Fahrzeug

Eine Vermessung von 25 Zustelltouren zeigt, wohin die Zeit auf der letzten Meile wirklich geht – und es ist nicht das Fahren. Was das für Tourenplanung, Stoppdichte und die Diskussion um Zustellquoten bedeutet.

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Der Savings-Algorithmus von 1964 – warum er immer noch Ihre Baseline ist
Grundlagen29. April 2026

Der Savings-Algorithmus von 1964 – warum er immer noch Ihre Baseline ist

Ein Verfahren aus dem Jahr 1964, das man auf Papier rechnen kann, liegt im Mittel rund 6 Prozent über der besten bekannten Lösung – in zwei Zehntelsekunden. Warum das für viele Dispositionen reicht und wann es das nicht tut.

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Der Pauschalzuschlag ist die teuerste Planung: was Fahrzeit-Unsicherheit wirklich kostet
Optimierung15. April 2026

Der Pauschalzuschlag ist die teuerste Planung: was Fahrzeit-Unsicherheit wirklich kostet

Zehn Prozent Sicherheitsaufschlag auf die Fahrzeit – und immer noch laufen 44 Prozent der Touren über die Zeit. Zwanzig Prozent Aufschlag hält den Plan, kostet aber jeden Tag ein zusätzliches Fahrzeug. Eine Fallstudie mit echten Verkehrsdaten.

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CO₂ statt Kilometer optimieren: was sich im Tourenplan tatsächlich ändert
Branche01. April 2026

CO₂ statt Kilometer optimieren: was sich im Tourenplan tatsächlich ändert

Wer Emissionen statt Entfernung minimiert, bekommt keinen leicht abgewandelten, sondern einen strukturell anderen Plan – weil Geschwindigkeit und Beladung plötzlich Entscheidungsvariablen werden. Was die Forschung dazu belegt und was nicht.

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Wann sich ein zweites Depot rechnet – und wann die Tourenplanung genügt
Praxis18. März 2026

Wann sich ein zweites Depot rechnet – und wann die Tourenplanung genügt

Ein zweites Depot senkt genau einen Kostenblock: die Anfahrt ins Gebiet. Die Feinverteilung darin bleibt fast unverändert. Warum das so ist, lässt sich seit 1984 ausrechnen – und es entscheidet über eine sechsstellige Investition.

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Tabu Search, Simulated Annealing, LNS: wie Optimierer wirklich arbeiten
Grundlagen04. März 2026

Tabu Search, Simulated Annealing, LNS: wie Optimierer wirklich arbeiten

Vier Verfahren, die hinter jeder ernsthaften Tourenoptimierung stecken – in verständlicher Sprache erklärt, mit den belegten Leistungsdaten dazu. Und eine Warnung der Forschung selbst vor dem, was sich sonst noch so Metaheuristik nennt.

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Rüstzeiten in der Reihenfolgeplanung: dieselbe Mathematik wie bei Touren
Produktion18. Februar 2026

Rüstzeiten in der Reihenfolgeplanung: dieselbe Mathematik wie bei Touren

Eine Maschine mit reihenfolgeabhängigen Rüstzeiten ist mathematisch dasselbe Problem wie ein Lkw mit Kunden. Das steht so im Standardlehrbuch – und es erklärt, warum Optimierungsverfahren aus der Logistik in der Fertigung funktionieren.

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Nächster Schritt

Lesen ist gut. Nachrechnen ist besser.

Vier Wochen Exporte aus Ihrer Disposition genügen, um aus allgemeinen Zahlen Ihre Zahl zu machen – Kilometer, Touren, Fahrzeuge, mit Karte und Maßnahmenliste.

Finden wir weniger als 5 % Kilometer-Potenzial, halbiert sich der Preis. Bei Umsetzung wird er vollständig angerechnet.